Die Gemeinde Hähnichen im Landkreis Görlitz |
|||||
| Hähnichen | Die verkehrsmäßige Erschließung | Hinweise | |||
|---|---|---|---|---|---|
|
Der StraßenverkehrDie Bundesautobahn A 4Die Autobahn A 4 gilt als eine der wichtigsten West-Ost-Verbindungen nicht nur für Deutschland, sondern zwischen West- und Osteuropa schlechthin, weshalb ihr Ausbau ein Vorrangobjekt im Rahmen des Programms “Verkehrsprojekte Deutsche Einheit” war. Von der A 4 aus gelangen Sie günstig sowohl über die Abfahrt Kodersdorf und in der Folge über die B 115 in Richtung Kodersdorf und die in Kodersdorf über Horka und Uhsmannsdorf zum Hähnichener Ortsteil Spree führende Kreisstraße K 8417 (ca. 20 Kilometer) als auch von der Abfahrt Nieder Seifersdorf über die Staatsstraße S 122 über Nieder Seifersdorf, Jänkendorf und weiter in Richtung Bad Muskau über die B 115 und die Abzweige Trebus oder Hähnichen (ca. 22 Kilometer) zu den einzelnen Ortsteilen der Gemeinde Hähnichen. Die Bundesstraße B 115Die Bundesstraße B 115, von Görlitz über Cottbus bis Baruth/Mark führend, ist eine der wichtigsten Verkehrsadern des Niederschlesischen Oberlausitzkreises als Hauptstrom in der Nord-Süd-Verbindung. Bei einer Anreise aus nördlicher Richtung kommend sollten Sie als Besucher der Ortsteile Quolsdorf, Hähnichen oder Spree vorzugsweise in Rietschen die B 115 in Richtung Rothenburg verlassen. Über die Kreisstraße K 8413 gelangen Sie über Daubitz nach Hähnichen (ca. 8 Kilometer). Aus südlicher Richtung kommend haben Sie wiederum die Möglichkeit, die B 115 in Kodersdorf über die K 8417 zu verlassen, oder wie auch generell Besucher des Ortsteiles Trebus, bis zu den Nieskyer Ortsteilen Sandschenke oder Stannewisch auf der B 115 zu verbleiben und hier an den gut ausgeschilderten Ausfahrten Trebus (Ortsstraße ab Sandschenke), Kreisstraße K 8416 nach Trebus am Abzweig Trebus/Kosel oder, wenig weiter nordwärts, am Abzweig Hähnichen über die K 8415 abzufahren. Die Kreisstraße K 8413Die Kreisstraße K 8413 verbindet die Stadt Rothenburg, an der Staatsstraße S 127 gelegen, mit der Gemeinde Rietschen an der Bundesstraße B 115. Etwa in der Mitte zwischen beiden Orten, jeweils ca. acht Kilometer entfernt, ist der namensgebende Ortsteil der Gemeinde Hähnichen gelegen. Unmittelbar tangiert werden durch die Kreisstraße die Ortsteile Spree, Hähnichen und Quolsdorf. Die Kreisstraße K 8414Diese Kreisstraße zählt zu den jüngsten des Territoriums. Sie entstand durch den grundhaften Ausbau eines zwischen der Gemeinde Rietschen, Ortsteil Teicha, und der Gemeinde Hähnichen, Ortsteil Quolsdorf, ursprünglich unbefestigten Weges. Dem Ortskundigen erspart diese Verbindung zwischen Rietschen und Hähnichen einen kleinen Umweg über Daubitz, während der Unkundige kaum ihr Dasein bemerken wird und sie wegen ihrer Engstellen und teilweise kaum einsehbaren Kurven auch meiden sollte. Die Kreisstraße K 8415Die Kreisstraße K 8415 führt von der Bundesstraße B 115, Abzweig Hähnichen, über den Ortsteil Hähnichen und den Rothenburger Ortsteil Neusorge zum ebenfalls der Stadt Rothenburg zugehörigen Lodenau. Insbesondere von hier ergibt sich in südliche Richtung über die Staatsstraße S 127 eine günstige Verbindung zum Verkehrs- und Landeplatz Rothenburg, aber in nördliche Richtung auch zum Straßengrenzübergang nach Polen Podrosche - Przewóz. Die Kreisstraße K 8416Auch diese Kreisstraße zählt zu den neueren in den Rang einer Kreisstraße erhobenen Straßen. Sie führt aus dem Nieskyer Stadtteil Kosel, welcher westseits der B 115 gelegen ist, über die B 115 hinweg in den Hähnichener Ortsteil Trebus. Der öffentliche PersonenverkehrDer RegionallinienbusverkehrIm Auftrag des Zweckverbandes Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) wird die Gemeinde Hähnichen mit zwei regionalen Buslinien der Niederschlesischen Verkehrsgesellschaft bedient. Dabei handelt es sich zum einen um die Linie 134 Rothenburg-Niesky-Rietschen (und zurück), welche alle Ortsteile der Gemeinde tangiert, sowie die Linie 262 Weißwasser-Rietschen-Niesky (und zurück), durch die lediglich die beiden Haltestellen in Trebus an Werktagen in beide Richtungen am Nachmittag jeweils einmal angefahren werden. Der SchienenpersonenverkehrHähnichen liegt direkt an der Eisenbahnlinie Cottbus-Görlitz-Zittau. Es gibt hier auch einen Bahnhof mit einem richtigen kleinen Bahnhofsgebäude, das jedoch nicht mehr genutzt wird. Der Bahnhof wird außer zur Nachtzeit mit wenigen Ausnahmen nahezu stündlich durch die Züge der ebenfalls durch den ZVON mit der Durchführung des Schienenpersonennahverkehrs beauftragten Ostdeutschen Eisenbahn GmbH (ODEG) bedient. Der Halt der Züge wird ausschließlich als Bedarfshalt ausgeführt. Der LuftverkehrNur wenige Kilometer von Hähnichen entfernt befindet sich nordwestlich der Stadt Rothenburg der Verkehrslandeplatz Rothenburg/Görlitz, der von der Flugplatz Rothenburg/Görlitz GmbH betrieben wird. Hegte man einst große Pläne, diesen ehemaligen Militärflugplatz zu einer gemeinsamen deutsch-polnischen Drehscheibe im Luftverkehr auszubauen, ist man heute wegen offensichtlich fehlenden Bedarfs davon wieder abgerückt. Vielmehr erhofft man sich jetzt von einem Ausbau des Flugplatzes, unter anderem mit einem modernen Instrumentenlandesystem, vermehrt Ansiedlungen von Unternehmen auf den ausgewiesenen Gewerbeflächen am Flugplatz. Die Weichen hierfür wurden per Kreistagsbeschluss im Juli 2003 gestellt. Gegenwärtig wird der Flugplatz gern von den Führern kleiner ein- oder zweimotoriger Maschinen oder auch von Segel-, Leicht und Ultraleichtflugzeugpiloten genutzt. Der Platz verfügt über eine Nachtflugbefeuerung. Ein Linienflugverkehr ist nicht vorhanden. |
|
|||
| ©2003-2011 Jürgen Wohlmann Letzte Aktualisierung: 15. Januar 2010 |
|||||